Sonntag, 23. Februar 2014

Durchsatz

Nach ein paar miserablen Abbränden wurde wieder einmal klar, dass die Düse sehr wohl die Leistung vorgibt. Sobald ein zu geringer Gesamtdurchsatz vorhanden ist, wird der Kessel unregelbar. In meinen Fall sind das etwa 40% Primär und 20% Sekundär. Nur ein paar Prozent weniger und der Kessel schwingt sich auf.
Die kaskadierte Regelung ist erstmal wieder Geschichte. Stattdessen werde ich den kommenden Abbränden versuchen eine Mehrgrößenregelung mit Gewichtung zu bauen. Damit kann man dann entscheiden, ob die Abgastemperaturbegrenzung oder die Pyrolyse wichtiger ist.
Die Entkopplung (zig-zag-Unterdrücken) ist weiterhin aktiv, aber mit einem jetzt zusätzlichen I-Glied.

Im Vergleich zu vielen Hochpreis-Kesseln liefert meine Regelung doch schon deutliche bessere Ergebnis in Bezug auf den Restsauerstoff.

Mein Ziel bleibt weiterhin den Abbrand so wenig wie es geht zu manipulieren. Wesentliche Messgröße ist dabei für mich die Sekundärluft bzw. die Größe ihrer Änderungsgeschwindigkeit d.h. ihrer zeitlichen Ableitung.




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